2019 und vorher

Rückblicke

Gottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag

Heilig-Kreuz-Kirche Gögglingen 26.12.2019 09:00 Uhr

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Adventskonzert "Unsere liebsten Weihnachtslieder"

Heiig-Kreuz-Kirche Gögglingen 22.12.2019 17:00 Uhr

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Allerheiligen 2019

Alte Dorfkirche Gögglingen 01.11.2019 14:00 Uhr

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Konzert "Tage wie diese" …

... unsere Dorfplatzhits

Christophorushaus Gögglingen 

19./20.12.2019 20:00 Uhr / 16:00 Uhr  (aufklappen mit + für Details)

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Am 19. und 20. Oktober war es wieder soweit: Die Chorvereinigung Gögglingen gab ihr Abend- bzw. Nachmittagskonzert im voll besetzen Christophorushaus. Freunde des Chorgesangs von Nah und Fern waren gekommen. Ein Gast aus Hamburg dürfte am weitesten angereist sein. 
Nach der überaus erfolgreichen „Nacht der Filmmusik“ im letzten Jahr stellte sich der Chor am Anfang dieses Jahres die Frage nach einem neuen Thema. Angesichts der anhaltenden Mode, das Traditionelle wieder aufleben zu lassen, kam spontan der Arbeitstitel „Dirndl und Lederhose“ ins Gespräch. Das Repertoire sollte sich in altbewährter Form aus neu zu erlernenden Liedern wie auch aus alt bekannter Literatur zusammensetzen. Da uns der Arbeitstitel zu sehr auf Oktoberfest-Songs einzuschränken schien, entschieden wir uns für einen anderen Namen. Die Dorffest-Atmosphäre sollte betont aber auch junges Publikum angesprochen werden, daher stellten wir als Aufhänger den Titel eines modernen Popsongs vorne an. 
Es waren ein vergnüglicher Abend und Nachmittag wie man es von der Chorvereinigung gewohnt ist. Los ging es mit „Schöne Maid“, einem Gassenhauer, bei dem die älteren Semester voll auf ihre Kosten kamen. Aber auch die jungen Leute aus dem Chor hatten das Stück zu schätzen gelernt. Zunächst in die Schublade „Alter Schlager“ geschoben, entpuppte sich der Song bei der ersten Klavierprobe als „echter Kracher“. 
Der Männerchor, ein fester Bestandteil der Chorvereinigung, gab vier Lieder zum Besten und sorgte wie immer für gute Unterhaltung. Mit dabei waren „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens – schon aus einem früheren Konzert bekannt – „Auf das Leben“, ein fetziger Partysong von den Dorfrockern, der bekannte Shanty „Frei wie der Wind“ von der Gruppe Santiano, bei dem nicht immer jeder Ton saß, was aber durch das überzeugte Auftreten der charmanten Sänger mehr als wettgemacht wurde. Der Höhepunkt des Männerchorauftrittes kam bereits am Anfang: Vollständig mit Heino-Perücken ausgestattet, gaben die Sängerbarden vor johlendem Publikum „Blau blüht der Enzian“ zum Besten. 
Seit dem letzten Jahr ist es mittlerweile Tradition, dass auch die Frauen ein „eigenes Lied“ vortragen. In diesem Programm war es „It’s raining men“ von den Weathergirls. Günther Grässle, der in altbewährter Form mit angenehmer Stimme informativ durch den Abend führte, klärte auf, dass die Übersetzung nicht „Männer, es regnet!“ sondern „Es regnet Männer (vom Himmel)“ heißen müsse und hatte damit die Lacher auf seiner Seite. Die Damen meisterten die im Original durch „schwarze Power“ überzeugende Nummer mit Bravour und 
kamen dicht an die „Wettermädchen“ heran, dank der frechen Ansage im Auftakt durch Nathalie Waidmann und Nadine Lutz und auch der gekonnten Soloeinlage unserer Dirigentin Angelika Köder.  
Angelika war außerdem in einem Duett zu hören, nämlich bei „Hallo Klaus“, im Original von Nickerbocker und Biene. Begleitet wurde sie von Ole Schott. Das zerstrittene Paar begann in gehörigem Abstand und näherte sich erst gegen Ende einander an, denn beide dachten doch im tiefsten Herzen „I wü nur z‘ruck zu dir“. Beide wurden (hoffentlich …, Anm. des Autors) den Erwartungen mehr als gerecht, wenn auch für Ole, Hochdeutsch sprechend, mit leichter Berliner Färbung, der bayerische Text eine Herausforderung war und Angelika am Sonntag eine Textstelle versehentlich – aber sehr zur Belustigung der Zuhörer – etwas vulgärer wählte als im Original vorgesehen. 
Wie auch schon beim letzten Konzert wurde das Programm durch Lieder eines Ensembles ergänzt, Freiwillige aus dem Chor, die sich Zeit für ein paar zusätzliche Proben genommen hatten. Nicht nur die Songs waren eine Bereicherung („Verlieben, Verloren, Vergessen, Verzeih’n“ von Wolfgang Petry und „Rock Mi“ von Voxclub), sondern auch die Trachten, die die Ensemblesängerinnen und -Sänger in der zweiten Programmhälfte trugen und dem einheitlich in Jeans und weißem Oberteil bekleideten Chor ein paar bunte Farbtupfer verpassten. Besonders bei „Rock Mi“ (in der zweiten Hälfte und in Tracht) heizte das Ensemble richtig ein und sorgte für genau die DorfplatzAtmosphäre, der sich das Programm verschrieben hatte. 
Fetzig ging es auch beim gemischten Chor zu, dafür sorgten Stimmungslieder wie „Mama Lou“ von den Humphrey Singers, „Über den Wolken“ in der Samba-Version von Dieter Thomas Kuhn und „Tausendundeine Nacht“ von Klaus Lage. Natürlich dürfen auch auf den wildesten Partys Balladen zum Durchatmen nicht fehlen, daher war auch das vor drei Jahren überaus erfolgreiche „Du hast mich 1000 Mal belogen“ von Andrea Berg auf dem Programm, sowie „Africa“ von der Band Toto, bei dem der Chor sprachlich und gesanglich Neuland beschritten hatte. Fremdsprachliche Lieder sind den Sängerinnen und Sängern zwar nicht neu, aber der Text in „Africa“ ist wirklich eine Herausforderung … 
Nach zwei unterhaltsamen Hälften und einer Pause, in der für das leibliche Wohl gesorgt war (am Samstag – eben wie auf einem Dorfplatz-Fest – rote und weiße Bratwurst, am Sonntag Kaffee und Kuchen) setzte Günther Grässle zur Ankündigung des Finales an: „Angesichts der guten Stimmung hier im Saal traue ich mich fast nicht zu sagen, dass wir beim letzten Stück angelangt sind.“ So sah es auch 
das Publikum, wünscht man sich doch, dass „Tage wie diese“ nie zu Ende gehen. Genau davon handelte auch unser letztes und titelgebendes Lied, im Original von den Toten Hosen. 
Als die letzten Klavierklänge dieser Nummer (bravourös am Piano: Matthias Kamp) und schließlich auch der tosende Applaus verebbt waren, hielt Claudia Lutz eine Schluss- und Dankesrede. Die Stimmung im Saal und der Zwischenapplaus verrieten, was Claudia dann auch in die Runde fragte: „Was kann schöner sein als eine Zugabe?“ Davon gab es dann noch zwei: „Que sera sera“ (deutsch: „Was kann schöner sein?“), einer der Hits aus der „Nacht der Filmmusik“ im letzten Jahr, wurde vom Gemischten Chor zum Besten gegeben.  
Danach ließ sich der Männerchor zum kaum geübten „Ich war noch niemals in New York“ hinreißen. Die Anspannung war weg, die Stimmung ausgelassen, an die Oper hätte der Männerchor es mit der Darbietung zwar nicht geschafft, aber darauf kam es nicht an, das Publikum war zu sehr mit dem Mitsingen und -klatschen beschäftigt. 
Zwei wunderschöne (Zitat einiger Gäste) Konzerte gingen zu Ende und wer wieder Zeit hat, freut sich schon jetzt auf die nächsten Darbietungen der Chorvereinigung Gögglingen. Auch zum Mitsingen läd die Chorvereinigung herzlich ein! Alte, aber auch junge Mitstreiter sind willkommen! Unser Durchschnittsalter hält uns nicht davon ab, Lieder von den Toten Hosen zu singen … 
18.11.2019 Ole Schott 

Jahresausflug 2019 Bodensee

Ravensburg, Dornier-Museum Friedrichshafen, Schiffsfahrt auf dem Bodensee, Lindau  29.09.2019 07:00 Uhr (aufklappen mit + für Details)

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Am Sonntag, 30.09.2019 startete der diesjährige Ausflug der Chorvereinigung Gögglingen um 07.30 Uhr am Christophorushaus. Die Fahrt ging über die B30, die ursprünglich als Autobahn von Günzburg nach Friedrichshafen geplant war. Allerdings wurde der Bau der Autobahn Memmingen – Lindau gegenüber der B30 vorgezogen. Bis heute verblieb die B30 ab Biberach deshalb einspurig, wusste Josef Kaifler zu berichten. Zusammen mit seiner Frau Irmgard haben die beiden diese Reise wieder vorbereitet. Der Himmel dankte es mit strahlendem Blau. Die Fahrt führte uns vor Ravensburg hinunter ins Schussental. Das Tal erschien an diesem Morgen außergewöhnlich reizvoll im sich auflösenden Frühnebel. Ein toller Tag kündigte sich an. 
 
Immer mit Focus auf interessante aktuelle, historische, wirtschaftliche und landwirtschaftliche Zusammenhänge erfuhr die Reisegesellschaft wieder viel Wissenswertes über Stadt und Land - jenseits von „Wikipedia & Co“. Ravensburg blieb durch den Zweiten Weltkrieg unbeschadet und bietet heute eine historische Altstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Die Gaststätte im Humpis-Quartier war eine gute Wahl zur Einkehr zum traditionellen Weißwurst-Frühstück. Auf der Fahrt nach Friedrichshafen erklang so manches Lied. Derweil wartete der nächste 
Programmpunkt. Bei der gebuchten Führung durch das Dornier-Museum Friedrichhafen konnten wir die Entwicklung vom fluguntauglichen Material „Holz“ bis zur Entwicklung der heutigen Großraumflugzeuge durchlaufen. Spannend war der Weg von den Start-/Landeversuchen der Flugboote auf dem Bodensee bis zu den ersten Post-, Fracht,- und Passagierflügen. Am Anfang des letzten Jahrhunderts gab es noch keine Flughäfen mit Startbahnen. Staunen konnten wir nicht nur über die Atlantik-Überquerung und über die bewegte Firmengeschichte. Die Exponate durften 
teilweise bestiegen werden. Was Piloten auszuhalten haben, wurde u.a. am Beispiel des Schleudersitzes demonstriert. Auch Passagiere hatten es einst nicht immer komfortabel - selbst für damalige Verhältnisse. Reich an Eindrücken verließen wir das größte Technikmuseum am Bodensee. Zum Mittagessen erwartete uns ein schöner Spätsommertag. Unter den Schirmen des Biergartens „s‘Wirtshaus am See“ auf der Uferpromenade direkt am See war es sehr angenehm. 
 
Pünktlich um 13.25 Uhr legte das Linienschiff „Friedrichshafen“ an Steg 4 ab. Über 
Langenargen, Kressbronn, Nonnenhorn und Wasserburg brachte es uns in knapp eineinhalb Stunden nach Lindau. Die Schifffahrt gestaltete sich herrlich unaufgeregt. Der See lag ruhig und Segelboote nutzten die außergewöhnliche Hochdrucklage. Nur selten sind die Schweizer Berge so klar zu sehen wie an diesem strahlend blauen Herbsttag. Unterwegs begegneten wir der „Hohentwiel“, einem dampfbetriebenen Schiff-Oldtimer. (s.a. Bilder auf unserer Homepage) Fahrplanmäßig erreichten wir Lindau um 14.50 Uhr. Hier standen uns eineinhalb Stunden zur freien Verfügung. Wem nach Kaffee und Kuchen oder Eis stand, der hatte Gelegenheit in den Cafés rund um den Hafen. Vom  „Neuen Leuchtturm“ (erstellt 1856) aus hatte man einen herrlichen Blick auf den Pfänder (1064). Nun wurde es Zeit, die Heimreise anzutreten. Nur rund 30 km von Ulm entfernt liegt das Illerstüble bei Altenstadt. Klassisch, um Brotzeit zu halten. Eine Kostprobe von Busfahrer Emils Fahrkünsten erlebten wir beim Rückwärtseinparken in den beengten Parkplatz. Nach der Einkehr waren die letzten Kilometer nach Hause  schnell zurückgelegt. Um 20.30 Uhr endete der diesjährige Ausflug - und damit die Organisation der Vereinsausflüge über vier Jahrzehnte durch Irmgard und Josef. Ein leiser Abschied. - Dankeschön! 
 

Donausommer 2019

Festplatz Gögglingen/Donaustetten 29.+ 30.06.2019

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Wechsel im Vorstand

27.05.2019 18:00 Uhr (aufklappen mit + für Details)

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In der Vorstandssitzung vom Montag, 27.05.219 wurden die beiden Vorstandsmitglieder Gerda König und Thomas Beckmann verabschiedet.

Gerda König blickt auf über 50 Jahre Vorstandsmitgliedschaft zurück. Vorsitzende Claudia Lutz bedankte sich für den jahrzehntelangen treuen Einsatz. Sie würdigte diesen beim Abschied mit einem Präsent und begrüßte Doris Ströbele als neues Vorstandsmitglied. Ebenso willkommen hieß der Vorstand Ole Schott. Er konnte für den scheidenden Thomas Beckmann als Referent für Öffentlichkeitsarbeit in den geschäftsführenden Vorstand gewonnen werden. Bei letzterem bedankte sich Claudia Lutz für die in den vergangenen 16 Jahren geleistete erfolgreiche Arbeit und überreichte ein Präsent zum Abschied.

Auferstehungsgottesdienst Ostern

Heiig-Kreuz-Kirche Gögglingen 21.04.2019 06:00 Uhr


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Mitgliederversammlung

Gasthaus "Zum Ritter" Gögglingen 15.03.2019 20:00 Uhr
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Am Freitag, 15.03.2019 fand um 20.00 Uhr im Gasthaus „Zum Ritter“ in Gögglingen die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Vorsitzende Claudia Lutz konnte zahlreiche Gäste begrüßen, darunter Vertreter der örtlichen Vereine und Dachverbandsvorsitzender Herbert Schwenk. In ihrem Bericht hielt sie Rückblick auf ein erfolgreiches Vereinsjahr und bedankte sich bei allen, die dazu beigetragen haben. Ihr besonderer Dank galt den Helfern, Sponsoren, der Stadt Ulm und der Kirchengemeinde. Es folgten die Ehrungen: Mit Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft Helmut Buchenscheit, Romy Buchenscheit, Berta Schlegel und Jakob Schlegel, für 40 Jahre Mitgliedschaft und Singen Helma Dauner und Josef Kaifler, für 40 Mitgliedschaft Klara August, Anneliese Frohnmüller und Herbert Schwenk, für 50 Jahre Mitgliedschaft, Franz Belle, Hubert Birkenmayer, Josef Buchenscheit, Roland Gläser, Hermann Lang und Fritz Rohmer sowie Ludwig Baur für 60 Jahre Mitgliedschaft. 
 
Bild v.l.n.r.: Claudia Lutz, Fritz Rohmer, Helma Dauner, Hubert Birkenmayer, Herbert Schwenk, Anneliese Frohnmüller, Roland Gläser, Inge Hohner, Josef Kaifler, Berta Schlegel, Jakob Schlegel 
 
Dirigentin Angelika Köder stellte in ihrem Resumée neben dem Konzert „Filmmusik“ und dem Adventssingen den Auftritt des Männerchores beim AKG-Konzert in Laupheim mit „Panis Angelicus“ heraus, Sie bedankte sich beim Chor und Vereinsvorstand und verwies auf das anstehende Projekt „Tage wie diese“. Daran anschließend meldete Kassiererin Beate Erb einen positiven Kassenabschluss, der von den Kassenprüferinnen Gerda König und Alexandra Andrä geprüft und für vorbildlich geführt befunden wurde. Schriftführerin Marion Burgmaier rief noch einmal die Ereignisse des vergangenen Vereinsjahres in Erinnerung ehe Herbert Schwenk in Vertretung die Entlastung des Vorstands vornahm. Wieder gewählt wurden einstimmig Alexandra Andrä, Marion Burgmaier, Claudia Lutz und Josef Kaifler. Gerda König und Thomas Beckmann traten nicht erneut an. An dieser Stelle wurden Doris Ströbele und Ole Schott einstimmig in den Vorstand gewählt. 
 
Die Versammlung schloss mit dem Lied „Was kann schöner sein“. 

Gedenkgottestdienst verstorbener Mitglieder

Heiig-Kreuz-Kirche Gögglingen 13.03.2019 18:30 Uhr


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Glombiger Doschdig - Kaffeekränzle

Gasthof "Zum Ritter" in Gögglingen 28.02.2019 14:33 Uhr


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Winterwanderung 2019

08.01.2019 19:30 Uhr

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Jahresausflug 2018


07.10.2018 07:00 Uhr (aufklappen mit + für Details)

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Kronjuwel der Schwäbischen Alb, älteste Stadt Baden-Württembergs, höchste Besucherplattform Deutschlands, wohl größte Amethystdruse der Welt - wenn die Chorvereinigung Gögglingen e.V. zur Reise einlädt und die Programmgestalter Irmgard und Josef Kaifler heißen, dann kann dem aufmerksamen Beobachter kaum entgehen, mit welchen Superlativen „onser Ländle“ aufwartet. Aber der Reihe nach. 
 
Am Sonntag, 7. Oktober 2018, ging es Punkt sieben Uhr im ausgebuchten Bus von Baumeister Knese los. Das erste Ziel liegt am Trauf der schwäbische Alb bei Hechingen im Zollernalbkreis, welches Autor Patrick Glückner „Kronjuwel der Schwäbischen Alb“ nannte. Die Rede ist von der Burg Hohenzollern, Stammburg des Fürstengeschlechts Hohenzollern mit seinem amtierenden Chef des Hauses, Familienoberhaupt Georg Friedrich Prinz von Preußen. Der Weg dorthin führte durchs Donautal entlang der oberschwäbischen Barockstraße u.a. über Deppenhausen, das von Dappenhausen abgeleitet ist und ursprünglich von ‚Dorfhäuptling‘ Dagobert oder Dagobald herrührt. Vorbei ging es am „Hausberg Oberschwabens“, dem 767 m hohen Bussen, der die letzte Eiszeit wegen seiner acht Meter dicken harten Kalkschicht überstand. In der Morgendämmerung zeigten sich Täler und Ortschaften im malerischen Herbstkleid, verwunschen mit nebeligen Schwaden durchzogen. Da erhob sich stolz die Gipfelburg Hohenzollern 855 m über N.N. aus dem frühen Licht des Tages. Im kaiserlichen Ambiente des BurgRestaurants stärkte uns erst mal das traditionelle Weißwurstfrühstück. Daran schloss sich sogleich „Königliches Flanieren“ an - eine Führung durch die Empfangs- und Privatgemächer bis hinunter zur Waffen-/Schatzkammer und zu den Kasematten, wo das Hausgespenst - die „weiße Frau“ - einst ihren Geliebten, den „ruchlosen“ Fürsten Öttinger, zu unterstützen suchte, indem sie Waffen und Pulver heimlich auf die umlagerte Burg zu bringen gedachte (was nicht wirklich gelang und Öttinger geriet am Ende trotz Flucht in Gefangenschaft). 
 
Die Zeit verging wie der Wind und das straffe Programm gebot Disziplin, denn es wartete Monumentales. Zunächst jedoch empfahl sich mit seiner traditionellen Küche das mittelalterliche Gasthaus Rössle, dessen Eingang sich gleich schräg gegenüber vom sog. „Schwarzen Tor“ befindet. Es ist das Wahrzeichen der von den Römern 73 Jahre n. Chr. gegründeten und damit ältesten Stadt Baden-Württembergs, Rottweil. Übrigens: Vom Rössle-Eingang aus ragt in direkter Luftlinie der auf den Tag genau vor einem Jahr dem Publikumsverkehr freigegebene 246 m hohe Thyssenkrupp Testturm empor. Doch dazu später mehr. Bei der Stadtführung durch Josef und Irmgard bot das vom II. Weltkrieg unbeschadete und sehr schön renovierte Städtchen mit seinen schmuckvollen Fassaden einen würdigen Hintergrund für das Gruppenfoto. Während der Besichtigung des Münsters Heilig Kreuz stimmten die Sängerinnen und Sänger andächtig und leise den Kanon „Lobet und preiset ihr Völker den Herrn“ an. 
 
Erneut mahnte die Uhr und weiter fuhren wir ins nahe gelegene Café „Zur Bienenkönigin“. Auf der für Oktober außergewöhnlich warmen sonnendurchfluteten Terrasse Kaffee und Kuchen zu genießen – nicht weit vom Testturm entfernt - das hat was. Und endlich war es soweit: Für Frühbucher und Schnellentschlossene, die sich rechtzeitig Karten online sicherten, stand die Auffahrt zur 235 m hoch gelegenen Aussichtsplattform eines der „prägnantesten Bauwerke Süddeutschlands“ an. Im Testturm für Aufzugsinnovationen kann man seit 7. Oktober 2017 mit 18m/s die Besucherplattform in rechnerisch 15 s erreichen. Oben bietet sich einem der atemberaubende 360°-Panorama Ausblick. Ein wirklicher Höhepunkt (im wahrsten Sinne des Wortes), zugegeben, allerdings keineswegs ohne echte Alternative: Wer nicht mit auffahren wollte oder konnte, den erwartete die „Welt der Kristalle“ im Mineralien- und Fossilienmuseum u.a. mit seinem Riesenamethyst. Wikipedia zufolge ist die Herkunft des 
Namens Amethyst abgeleitet von seiner violetten Farbe mit Wein zusammenhängend. Dem geneigten Leser sei nahegelegt, mehr darüber nachzulesen. Was nämlich chemisch gesehen als „schnödes“ Siliziumoxid daherkommt, ist in Wirklichkeit ein wahres Wunder der Natur. Die Schönheit dieser kristallinen Zauberhaftigkeiten ist wohl kaum in Fotografien festzuhalten. Ganz zu schweigen von dem Aufwand, die mitunter schwergewichtigen mannshohen Kolosse zu finden, zu bergen, zu präparieren und zur Schau zu stellen. 
 
Da sei wenigstens am Rande erwähnt, dass die Druse ein Hohlraum im vulkanischen Gestein darstellt, in dem mineralhaltige Wasser mit der Zeit die außergewöhnlichen kristallinen Strukturen herausbilden, die uns Menschen so sehr faszinieren. Und dabei haben wir noch gar nicht den versteinerten Wald, die Fossilien und Versteinerungen sowie die 400 kg schweren Riesenbergkristalle angesprochen. 
 
Am Ende des Tages verlief die Fahrt vorbei am Mössinger Bergrutsch, dem „imposanten Lehrbeispiel für die Rückverlagerung der Schwäbischen Alb“. Und keine Heimkehr ohne Einkehr: Die Anfahrt zur „Besede em Stall“, einer kleiner aus einem Stall umgebauten familienbetriebenen Besenwirtschaft in Glems bei Metzingen, verlangte Busfahrer Reiner einiges Können ab. Bei guten Dingen in ländlich heimeliger Atmosphäre fand der Chor zum Lied „Gesang verschönt das Leben“ zusammen. Auf der Heimfahrt erklang auch noch so manche Melodie, bevor der Bus seine Gäste mit nicht nennenswerter Verspätung sicher nach Hause brachte. 




 
 

Nacht der Filmmusik


20.+21.10.2018 20:00 Uhr / 16:00 Uhr (aufklappen mit + für Details)

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„Was kann schöner sein“ als ein Feuerwerk bekannter und beliebter Melodien aus der großen Welt des Films – so ließe sich zusammenfassen, was bereits im Trailer mit Bildern vom Donausommer 2018 unterlegt ist: Eine „Verbindung von Bild- und Tonmaterial“, eben Filmmusik, „gezündet“ von der Chorvereinigung Gögglingen. 

 
Der Startschuss dazu fiel am Samstag, 20.10.2018 um 20 Uhr mit der deutschen Fassung von Doris Days berühmtem „Que sera“ aus „Der Mann der zu viel wusste“, „abgefeuert“ vom neu ins Leben gerufenen Projektchor. Mit großem Engagement und viel Leidenschaft präsentierte die Chorvereinigung ihrem Publikum im vollem Christophorushaus ihr musikalisches Spektakel. Projektchor, Frauenchor, Männerchor, Ensemble und Solisten machten aus Liedvorträgen Stimmungsraketen. Für das Kino-Flair sorgten dabei nicht nur kostenlose Popcorn-Schalen. Wie bei einer großen Filmpreis-Verleihung wurde jede Episode eingeleitet mit von Ole Schott eigens dafür produzierten kurzen Filmsequenzen, die der Projektor (nicht der Projektchor) auf die Leinwand warf. Filmplakate an den Wänden, schwarzweiße Filmstreifen als Bühnenbild und das Choroutfit mit schwarzen Hosenträgern und schwarzer Fliege auf weißem Hemd unterstrichen das Ambiente und erwiesen sich als Hingucker. Glanzpunkte setzte Moderator Günther Grässle, der es erneut unverwechselbar verstand, das Publikum durch die Aufführung zu führen. Um im Bild des Feuerwerks zu bleiben „verschoss“ er Unterhaltsames und Wissenswertes und gab am Ende solistisch den Balu aus Walt Disneys Welterfolg „Das Dschungelbuch“ in „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“. 
 
Dieser rhythmische „Knaller“ forderte seine Zeit in der Vorbereitung beim Chor. Indes verfehlte er seine Wirkung beim Publikum nicht. Genau so wenig wie die Rhythmen des Ensembles mit „Lollipop“ und „Hit The Road Jack“: Teils auswendig teils mit Choreographie vorgetragen konnte sich die kleine Gruppe von Sängerinnen und Sängern der Aufmerksamkeit sicher sein. Dabei stand der Projektchor mit Puttin‘ On The Ritz“ dem in nichts nach. Alles miteinander echte „Kracher“, die für Enthusiasmus sorgten. Freilich wurde das Pulver nicht auf einmal verschossen. „Pyrotechnisch“ gesprochen sind die wohlplatzierten gefühlvollen Balladen „Feuerschriften der Liebe“, harmonisch und schön. Allen voran sei der Männerchor genannt mit der deutschen Fassung von „The Rose“ aus dem gleichnamigen Film mit Bette Middler sowie das von Rudolf Schock bekannt gewordene „Ach, ich hab in meinem Herzen“ mit Anton Unsöld als Solist. Auch der Projektchor hat hier mit dem für den Oskar nominierten Filmsong „Tammy“ aus dem Jahre 1957 und dem Finale „Can You Feel The Love Tonight“ aus dem „König der Löwen“ Höhepunkte gesetzt. 
 
 
Wie bei einem echten Feuerwerk gab es richtige (musikalische) „Leucht-Effekte“: Der Chronologie nicht ganz folgend waren dies der Frauenchor mit „Hail Holy Queen“ aus „Sister Act“ und der Oberstimme gesungen von Dirigentin Angelika Köder, der Männerchor mit „Ein Freund, ein guter Freund“ aus „Die Drei von der Tankstelle“, das Duett „At The Beginning“ aus „Anastasia“, dargeboten von Claudia Lutz und Thomas Beckmann sowie das Solo „Wenn ein Mensch lebt“ aus dem DDR-Film „Paul und Paula“ von Ole Schott, im Hintergrund unterstützt vom Ensemble. Apropos Hintergrund: Ein Stern, der Akteure und Zuhörer gleichermaßen begeisterte, ist Matthias Kamp am E-Piano. Ohne seine versierte Begleitung hätte dieses Konzert nicht annähernd so viel Freude bereitet und verbreitet. 
 
Ein weiteres Beispiel für das etwas andere Chorkonzert zum Thema Filmmusik war vom gemischten Projektchor „La Pastorella – Die Schäferin vom Val Gardena“, bekannt durch Viktor Torriani. Das Stück entstammt gar keiner Filmmusik. Ein kurioser Irrtum, den Moderator Günther Grässle den Zuhörern als Ratespiel ansagte, weil es der Chor „nicht übers Herz brachte“, das Lied abzusetzen. Und nicht nur weil es so schön war, wurde das Konzert am Sonntag, 21.10.2018 um 16 Uhr wiederholt. Eine Herausforderung, welche die Chorvereinigung mit Bravour gemeistert hat, indem sie abermals ihr Publikum mit „Was kann schöner sein“ als eine der Zugaben am Ende eroberte. 
 
Vorsitzende Claudia Lutz dankte allen Spendern, Mitwirkenden und helfenden Hände sowie den Besuchern. Den Förderern sei Dank konnten u.a. in der Pause wieder belegte Häppchen am Samstag und Kaffee, Kuchen und Butterbrezeln am Sonntag kostenlos gegen eine Spende angeboten werden. Und wer jetzt Lust bekommen hat, mit zu singen: Die Singstunden sind immer montags. Infos wie immer auf www.chor-goegglingen.de. 

Gögglinger Abendlied


07.05.2017 20:00 Uhr  (aufklappen mit + für Details)

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Am Sonntag, 7. Mai 2017 um 20 Uhr fand in der alten Dorfkirche das Gögglinger Abendlied statt. Der gemischte Chor und der Männerchor der Chorvereinigung Gögglingen e.V. präsentierten eine vielfältige Auswahl aus Maien-, Abend- und Volksliedern. Das Konzert begann mit dem gemeinsamen Lied „Komm, lieber Mai, und mache“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Die „Sternennacht“, einem Abendlied aus Finnland, und das „Abendrot“ von Franz Schubert intonierte der Männerchor. Das für sich genommen stimmungsvolle „The Rose“ (bekannte Interpretin war Bette Midler) wurde von Dirigentin Angelika Köder arrangiert und solistisch begleitet. Dem „Ora pro nobis“ von Robert Pappert folgte die gemeinsam gesungene Volksweise "Es tönen die Lieder“. Der gemischte Chor trug das „Gebet“ aus der Oper „Freischütz“ von Carl Maria von Weber vor, ehe der bekannte Zulu Song aus Afrika „Siyahamba“ in der Akustik der alten Dorfkirche erschallte. Das gemeinsame Schlusslied „Der Mond ist aufgegangen“ untermalte der Chor mit einem Klangteppich aus „Herr, bleibe bei uns“. Zuvor erklang vom gemischten Chor das „Ave Maria“ von Karl May. Durch das kurzweilige Programm führte Günther Grässle. Am Klavier spielte Mathias Kamp. Die Gesamtleitung hatte Angelika Köder. Vorsitzende Claudia Lutz bedankte sich bei allen Mitwirkenden und besonders beim Publikum. An dieser Stelle gilt der herzliche Dank der Chorvereinigung den zahlreichen Spendern. 

Ausflug Männerchor Tirol


22.+23..09.2017 (aufklappen mit + für Details)

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Als vor zwei Jahren der Männerchor der Chorvereinigung Gögglingen seinen ersten Ausflug (Zeil am Main) antrat, hat Finanzvorstand und Organisator Hartmut Schulz einen Grundstein gelegt. Heuer ging es am 22. und 23. September 2017 nach Stams ins Inntal, etwas mehr als 30 km westlich von Innsbruck am Fuße des Pirchkogels (2828 m) gelegen. 
Der Ausflug stand ganz im Zeichen geistlicher Tradition. Gleich zu Beginn fand sich der Männerchor in der Maria Locherboden in Mötz ein und brachte darin das Ave Maria von Jacobus Arkadelt, Satz von Heinz Ewald Trust, unter Leitung von Dirigentin Angelika Köder zu Gehör. Die Wallfahrtskirche liegt ca. 800 m ü. M. und bietet einen guten Blick hinunter ins Inntal und auf Stams mit seiner Skischanze und seinem Skigymnasium. Bei planmäßiger Ankunft im 1273 gegründeten Zisterzienserstift Stams strahlte die Sonne. 
Es ist ein sog. lebendiges Koster mit 22 Mönchen. Einst wurde es von den Eheleuten Graf Meinhard II. von Görz-Tirol und Elisabeth von Bayern als Grablegungsstätte gestiftet. Längst ist es wichtiger Entwicklungsfaktor der Region und kulturelles bzw. geistliches Erbe. Das Mittagessen konnten alle in der Orangerie auf der warmen Terrasse genießen. 
Die Zimmer im Kloster waren schnell bezogen und boten u.a. Aussicht auf den imposanten Innenhof des Klosters bzw. auf den Pirchkogel mit seinem bereits schneebedeckten Gipfel. 
Nach kurzem Fußmarsch führte die denkmalgeschützte, fast 100 m lange und einen Meter breite Hängebrücke „Stamser Steg“ über den Inn. Keine leichte Sache, doch wer sie überquerte, besuchte den nahe gelegenen Wasserfall. Von dort aus gut erkennbar ragt die Wallfahrtskirche Maria Locherboden auf dem Höhenzug des Sassbergs  empor. 
Im Rahmen der anschließenden Klosterführung hinterließ der Männerchor seine Klangspuren in der prächtigen Stiftskirche mit dem prunkvollen Österreichischen Grab und im festlichen Bernardisaal im Westtrakt. 
 
Schließlich führte Zisterzienser-Mönch Bruder Franz uns ins und ums Kloster. Er berichtete vom Leben als Mönch, von der Abtwahl, von der Arbeit in den Gärten, in der Bäckerei oder in der Schnapsbrennerei. Er geleitete uns zum Grab von Bruder Peter Sebastian Kaifler (†1989), vorbei an den Gärten zur Skischanze und später in den Stiftskeller, wo nach einer Kostprobe vom Birnenbrand bzw. Holunderlikör zur Jause geladen wurde. Bis spät in die Nacht erklangen Lieder - bei süßen Schillerlocken und frisch gebackenen Mitternachtsbrezeln.  
Der Sonnenaufgang bescherte Frühaufstehern eine stimmungsvolle Morgendämmerung. Nach ausgiebigem Frühstück stand Innsbruck auf dem Programm. Die Hauptstadt Tirols und fünftgrößte Stadt Österreichs beeindruckte an diesem Herbsttag mit seinen Sehenswürdigkeiten wie Triumphpforte, Annasäule, Hofburg, St. Jakobs Dom und dem berühmten goldenen Dachl besonders wegen seiner leicht mit Schnee bedeckten Berge und dem strahlenden Sonnenschein. Der in der von Maria Theresia gestifteten Stiftgasse liegende Stiftskeller lud geradezu ein zum Mittagessen im Biergarten. 
Irgendwann wurde es Zeit für die Rückfahrt, jedoch nicht ohne in Obsteig auf einen Kaffee einzukehren. Und die abendliche Jause in der Brauereigaststätte „Zum Stift“ am Hildegardplatz in Kempten bildete einen würdigen Ausklang. Danke den Organisatoren Anton Kaifler und Anton Unsöld sowie Bruder Franz vom Stift Stams. 
 
Thomas Beckmann 
Referent für Öffentlichkeitsarbeit 
Chorvereinigung Gögglingen e.V. 

Jahresausflug Nordschwarzwald


08.10.2017 (aufklappen mit + für Details)

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Was gibt es Schöneres, als sich an einem grauen, nasskalten Herbstmorgen im warmen Bett um zu drehen: Natürlich aufzustehen und mit der Chorvereinigung auf Fahrt zu gehen. So geschehen am vergangen Sonntag, 8. Oktober 2017, wo Sängerinnen und Sänger, Gäste und Freunde mit dem Bus den Nordschwarzwald für sich entdeckten. 
 
Die diesjährigen Höhepunkte des Jahresausflugs waren das Gasometer in Pforzheim, das Städtchen Calw mit seinem Literatur-Nobelpreisträger Hermann Hesse, das Silberbergwerk Neubulach und die Klosteranlage Hirsau. Aber der Reihe nach: Was macht man mit einem ausgedienten Gasspeicher mit Durchmesser und  Höhe von jeweils 40 m – genau, eine 360°C-Bild-Präsentation. Ursprünglich für die Versorgung der Stadt Pforzheim mit Gaslicht konzipiert wurden mit dem Gas aus dem Speicher mehr und mehr Heizung, Herd und Haushaltsgeräte betrieben. Das wegen seiner exponierten Lage außerhalb der Stadtmitte nicht im 2. Weltkrieg dem Bombenhagel zum Opfer gefallene Konstrukt wurde erst „im Jahr 2003 außer Funktion gesetzt“ (Wikipedia) und am Ende zum kulturellen Highlight umgebaut. Derzeit präsentiert darin Künstler Yadegar Asisi sein Panorama-Kunstwerk „Rom 312“. Von der im Innern errichteten 35 m hohen Plattform aus ergeben sich eindrucksvolle Perspektiven auf Szenen und Ansichten von Rom aus der Zeit Konstantins des Großen. 
 
Ein Zeitsprung in die Gegenwart führte uns ins Städtchen Calw, wo uns das Mittagsessen im „Rössle“ erwartete, einem in 6.er Generation geführten gemütlichen schwäbischen Restaurant und Hotel. Auf dem Weg dahin begegnete uns bronzen Hermann Hesse auf der Nikolausbrücke. Der Ehrenbürger der Stadt erhielt 1946 den Literaturnobelpreis für sein Gesamtwerk (bekannt u.a. Siddhartha, der Steppenwolf, Narziß und Goldmund sowie das Glasperlenspiel). 
 
Weiter geht die Reise ins dunkle Mittelalter. Seit 1250 (bis 1945) wurde im Silberbergwerk Neubulach im Landkreis Calw Bergbau betrieben. Vorkommen: Kupfererze Azurit (blau) und Malachit (grün) sowie silber- und wismuthhaltige Fahlerze (schwarz). Damals musste mittels „Schlägel und Eisen“ bei Holzspanlicht der mit Quarz durchsetzte und dadurch sehr harte 
Buntsandstein bearbeitet werden – Vortrieb pro Arbeitstag ca. 4 cm. Der nötige Vortrieb im sog. Hoffnungsschlag betrug schon mal sechs Meter, das sind umgerechnet 150 Arbeitstage, um hoffentlich auf eine Erzader zu stoßen. Gearbeitet wurde bis zu sechzehn Stunden am Tag, an sechs Tagen in der Woche. Im Laufe der Zeit wurden so 7500 t Kupfer und 36 Tonnen Silber zu Tage gefördert. Wohltuend in den Stollen ist heute die Luft. Mit 100% Luftfeuchtigkeit und konstant 8°C gibt es für Asthmatiker Linderung in dem eigens geschlagenen Heilstollen. Nach der Führung im Besucherbergwerk ergab sich ein klangvolles Stelldichein der Sängerinnen und Sänger mit der Stollengemeinschaft unter der musikalischen Umrahmung von Alleinunterhalter Manfred. Übrigens: Wendemanöver wie anschließend das auf dem beengten Parkplatz vor dem Besucherbergwerk sind mitnichten brenzlige Situationen, sondern vielmehr souverän abgearbeitete traditionelle Programmpunkte auf Fahrten der Chorvereinigung Gögglingen. 
  
Auf dem Rückweg kleiner Zwischenstopp mit einem Rundgang durch die Klosteranlage Hirsau (Hirschau): Im späten 11. Jh. war es „das baulich größte Kloster im deutschsprachigen Raum“, brannte jedoch 1692 während des Pfälzischen Erbfolgekrieges aus und verfiel dann  - heute ist es u.a. Sitz des Finanzamts Calw (wikipedia).  
 
 
Nach kurzer Fahrt durch das landschaftlich reizvolle Heckengäu folgte die abendliche Einkehr in die Kraxl Alm im Freizeitpark Rutesheim. Im Bus wurden sowohl auf dem Hinweg als auch auf der Heimfahrt viele Lieder gesungen. Danke den Organisatoren Irmgard und Josef Kaifler sowie „Karrenkapitän“ Erwin Stetter. 
 
 

Atemlos durch die Schlagernacht


23.+24.04.2016 20:00 Uhr / 16:00 Uhr
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Am Samstag, 23. April 2016 um 20.00 Uhr hatte die Chorvereinigung Gögglingen ihre Premiere „Atemlos durch die ‚Schlager‘-Nacht“. Im ausverkauften Christophorushaus präsentierte erstmals ein Projektchor gemeinsam mit dem gemischten Chor und dem Männerensemble eingangs „Musik ist Trumpf“. Nach der kurzen Begrüßung der Vorsitzenden Claudia Lutz führte Günter Grässle souverän und unterhaltsam durchs Programm. Unter der bewährten Klavierbegleitung von Simon Kaifel folgten „Zigeunerjunge“ und „Zwei kleine Italiener“ mit amüsantem Schauspiel von Helmut Miller und Anton Ströbele. Dem schloss sich der erste Teil des Auftritts des Männerchores an. Das inzwischen auf 14 Mann gewachsene Ensemble zeigte Volumen bei  „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ und „Ein Freund, ein guter Freund“. Unvergleichlich legte dann Helmut Miller das Solo „Oh Donna Klara“ hin. Der gemischte Chor gab „Wunder gibt es immer wieder“ und „Wochenend und Sonnenschein“ zum Besten, ehe Alexandra Andrä, Nathalie Waidmann, Horst Kamp und Hartmut Schulz solistisch „Im Wagen vor mir“ in selbsthergestellten Fahrzeugen vortrugen. Mit diesem ersten Höhenpunkt ging es in die Pause. Zur Stärkung wurden belegte Brote und Bowlen angeboten. Den zweiten Teil eröffnete der Männerchor mit „Ich war noch niemals in New York“. Ole Schott gab den fahrenden Sänger in seinem Solo mit „Heute hier, morgen dort“. Abermals bewiesen die Männer der Chorvereinigung mit „Griechischer Wein“ ihre Stimmenpräsenz. Spätestens jetzt sorgte „Aber bitte mit Sahne“ mit dem Projektchor für richtige Stimmung. Anton Unsöld sang im Duett mit Marion Burgmaier „Fang das Licht“ und mit großen Schritten ging es dem Höhepunkt entgegen. Zuerst war der Hit von Andrea Berg „Du hast mit 1000 mal belogen“ an der Reihe bevor der Projektchor sein „Atemlos“ von Helene Fischer im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal erschallen ließ. Mit großem Applaus bedankte sich das Publikum und durfte sich überraschen lassen, denn so richtig schmissig wurde es jetzt mit dem Song „Mit 66 Jahren“ von Udo Jürgen. Diesen hatte der Projektchor unter Dirigentin Angelika 
Köder eigens als Zugabe einstudiert. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt als noch einmal das „Atemlos“ den markanten Schlusspunkt des Konzertes setzte. Zu Ende war der Abend aber noch lange nicht. Nach kurzem Umbau spielte Horst Kamp auf zu Tanz und Gesang mit Schlagern bis in die Nacht. Am Sonntag, 24.04.2016 wurde das Konzert am Nachmittag um 16.00 Uhr bei Kaffee und Kuchen vor zahlreichen Besuchern noch einmal gegeben. Das Publikum spendete viel Applaus und Vorsitzende Claudia Lutz bedankte sich nochmal herzlich im Namen der Chorvereinigung bei allen Besuchern für ihr Kommen und bei allen Mitwirkenden sowie den vielen helfenden Händen für ihr Engagement und ihren Einsatz. 

Adventssingen 2016 "Licht"

 
18.12.2016 16:00 Uhr
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Am 4. Adventsonntag, 18.12.2016 fanden sich um 16.00 Uhr zum zweiten Mal unter der Leitung von Sopranistin Angelika Köder die Sängerinnen und Sänger der Chorvereinigung Gögglingen in der Heilig-Kreuz Kirche ein, um gemeinsam mit den Flöten- und Gitarrenkindern von Niklas Kelsch und dem Bläserensemble der Blasmusik Gögglingen-Donaustetten einzustimmen auf die Weihnachtszeit. Ganz im Zeichen des „Lichts“ stand diesmal das vorweihnachtliche Singen und Musizieren im kirchlichen Ambiente. Dabei begeisterten die Flöten- und Gitarrenkinder mit ihrem Jingle Bells und vielen anderen beliebten Melodien. Allen voran Erika Gruhn mit ihrem japanisch vorgetragenen „Sternenlied“, Maximilian Wolfgang mit dem berühmten Bach-Präludium „pour le luth“ für Gitarresolisten und Marlene Fuger mit „Das Licht einer Kerze“ und „We wish you a Merry Christmas“ auf der Altblockflöte. Nach jeder gemeinsam mit dem Publikum gesungenen Strophe von „Wir sagen euch an den lieben Advent“  wurde eine Kerze am Adventskranz entzündet. Der gemischte Chor präsentierte neben traditionellen Stücken wie „O komm, o komm Emanuel“  englische Gospels wie „This little light of mine“ und „Let my light shine bright“. Der Männerchor intonierte u.a. „Panis Angelicus“ (lat.: Engelsbrot; Verf.: Thomas von Aquin). Den musikalischen Rahmen bildeten neben den Flöten- und Gitarrenkindern das Bläserensemble der Blasmusik Gögglingen-Donaustetten. Durch das abwechslungsreiche und kurzweilige Programm führte Günther Grässle. Jede Familie erhielt das „Licht Bethlehems“ in Form einer Kerze mit nach Hause. 

2015 - Kirchenkonzert


2014 - Sam's Piano



2013 - Schwäbischer Abend



2012 - Die Donau



2011 - Love Affair - Liebe und Wein



2009 - Singsang? Nicht mit uns!